Adromischus cooperi - Kiebitzei-Dickblatt mit gefleckten Blättern - ca. 10cm, 5,5cm Topf
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Adromischus cooperi gehört zu den Dickblattgewächsen (Crassulaceae) und stammt aus dem Ostkap in Südafrika. Dort wächst sie in trockenen, steinigen Lagen im Schutz von Felsen und niedrigen Sträuchern. Im Handel läuft sie auch unter dem Namen Kiebitzei-Dickblatt, weil die gesprenkelten Blätter an Vogeleier erinnern.
Die Blätter sind dick, fleischig und löffel- bis keulenförmig, am Ende oft leicht abgeflacht und gewellt. Auf hellgrünem bis graugrünem Grund sitzt eine unregelmäßige weinrote bis purpurne Sprenkelung, die bei viel Licht deutlich kräftiger ausfällt. Die Pflanze bleibt niedrig und bildet mit der Zeit kleine Polster aus mehreren Rosetten.
Der Standort sollte so hell wie möglich sein. Eine Südfensterbank oder ein Platz direkt am Fenster mit mehreren Stunden direkter Sonne ist ideal, im Sommer verträgt sie auch einen geschützten Platz im Freien. Zimmertemperatur passt ganzjährig, im Winter ist ein kühlerer Stand bei 10 bis 15 °C von Vorteil.
Beim Gießen gilt: lieber zu wenig als zu viel. Erst wenn das Substrat vollständig durchgetrocknet ist, wird durchdringend gewässert, danach folgt wieder eine längere Trockenphase. Im Winter reicht bei kühlem Stand fast gar kein Wasser. Als Substrat eignet sich eine mineralische Kakteen- und Sukkulentenmischung mit hohem Bims- oder Lava-Anteil und guter Drainage.
Der Wuchs ist langsam, die Pflanze bleibt bei etwa 10 cm Höhe. Gedüngt wird nur sehr sparsam in der Wachstumszeit von April bis September mit stark verdünntem Kakteendünger. Die Vermehrung gelingt unkompliziert über einzelne Blätter, die man abtrocknen lässt und anschließend auf leicht feuchtes mineralisches Substrat legt.
Umgetopft wird nur selten, etwa alle drei Jahre und am besten im Frühjahr. Die Art hat ein feines, flaches Wurzelwerk und kommt mit einem eher knappen Topf gut zurecht. Ein flaches Gefäß mit Abzugsloch ist einem tiefen vorzuziehen, weil das Substrat darin schneller abtrocknet. Nach dem Umtopfen einige Tage nicht gießen, damit verletzte Wurzeln abtrocknen können.
Die häufigsten Probleme entstehen durch zu viel Wasser: weiche, durchscheinende Blätter und ein aufweichender Blattansatz sind klare Anzeichen. Ein Blattverlust bei Berührung ist dagegen normal, die Blätter sitzen bei dieser Gattung locker. Gelegentlich treten Wollläuse in den Blattachseln auf, die sich in kleinem Umfang mechanisch entfernen lassen. Regelmäßiges Kontrollieren der Blattunterseiten genügt in der Regel.
| Botanischer Name: | Adromischus cooperi |
| Pflanzenart: | Blattsukkulente (Crassulaceae) |
| Herkunft: | Südafrika, Ostkap |
| Besonderheit: | löffelförmige Blätter mit weinroter Sprenkelung |
| Wuchsform: | kompakte Rosette, polsterbildend |
| Wuchshöhe: | ca. 10cm |
| Standort / Licht: | hell bis volle Sonne |
| Temperatur: | 18 bis 26 °C, im Winter 10 bis 15 °C möglich |
| Luftfeuchtigkeit: | normale Raumluft, trocken bevorzugt |
| Wasserbedarf: | gering, Substrat zwischen den Gaben komplett abtrocknen lassen |
| Substrat: | mineralische Sukkulentenmischung mit hohem Bims-Anteil |
| Pflegeanspruch: | einfach, solange Staunässe vermieden wird |
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