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Kampffisch männlich Halfmoon xl - Betta splendens

Kampffisch männlich Halfmoon xl - Betta splendens

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Produktinformationen

Mit ihren farbenfrohen Flossen, ihrem eigentümlichem Charakter und den sehr einfachen Haltungsansprüchen erfreuen sich Kampffische seit jeher großer Beliebtheit. Der Betta splendens stammt ursprünglich aus sauerstoffarmen Gewässern asiatischer Reisanbaugebiete, sowie stehender und fließender Süßgewässer von den Inseln um Bali bis nach Indonesien über die mailaiische Halbinsel nach Laos, Vietnam, Myanmar, Thailand und Kambodscha.  Die einfache Zucht, sowie die stetig steigenden Farbmorphen und Flossenformen machen ihn zu einem beliebtem Labyrinthfisch - der Halfmoon, dessen Flossenform quasi halbmondförmig ist, ist einer davon. Dieser Einzelgänger, der sich nur bedingt in ausreichend großen Gesellschaftsaquarien mit anderen Beifischen pflegen lässt und eher alleine gehalten werden sollte, kann ein außerordentlich achtsamer Familienfisch werden, wenn man sich ausreichend mit ihm beschäftigt.

Kampffische unterscheiden sich ausgewachsen hauptsächlich in Farbe und Beflossung, wobei die Männchen hier den Weibchen häufiger den Rang ablaufen. Die Farben der Männchen sind wesentlich intensiver ausgeprägt, auch die Flossen werden zum Teil mehr als dreifach so groß ausgebildet. Die Weibchen bilden für gewöhnlich pastellfarbene Töne, mit verhältnismäßig kurzen Flossen (die teilweise auf eine Zuchtform schließen lassen) auf, die ebenfalls Farbansätze aufzeigen. Wachsen junge Kampffische zusammen auf, färben sie bei guter Fütterung und entsprechender Temperatur innerhalb von 1,5-2 Monaten langsam aus. Da sich junge unterdrückte Kampffischmännchen farblich als Weibchen „tarnen“ können, ist eine Geschlechtsbestimmung im jungen Alter schwierig.

Die Zucht ist auf verschiedene Arten möglich. Die gängigste Methode ist vermutlich, beide Tiere einzeln gehalten und ohne Sichtkontakt zueinander mit großem Lebend- und Frostfutter täglich mehrmals zu füttern, sowie die Wassertemperatur auf 28°C zu erhöhen. Wasserwechsel in Kombination dazu können sich positiv auswirken. Danach werden beide Aquarien nebeneinander gestellt, sodass die Fische sich sehen können und weiter gefüttert. Ist das Männchen entsprechend stimuliert, beginnt es, an der Wasseroberfläche, teilweise unter Einbeziehung von Oberflächen- oder Schwimmpflanzen, ein Schaumnest zu bauen. Der eigentliche Laichakt findet umschlungen statt, bei der das Männchen das Weibchen umschlingt und begattet. Das Weibchen fällt dabei in eine Art Starre, die sich nach wenigen Sekunden löst. Die bis zu 200 und mehr Eier fallen zu Boden und werden vom Männchen aufgesammelt und in das Schaumnest gespuckt. Für die folgenden 36-48 Stunden ist das Männchen unaufhörlich damit beschäftigt, heruntergefallene Eier wieder einzusammeln und ins Nest zu befördern. Nach diesen beiden Tagen schlüpfen die ersten Jungtiere, die sich noch von ihrem Dottersack ernähren. Die Jungen können ab 2-3 Tagen mit Artemia-Nauplien angefüttert werden und halten sich vorwiegend in Nestnähe auf. Das Aquarium sollte konstant 27°C warm sein und mit einer Abdeckscheibe abgedeckt sein, die zwar einen Sauerstoffaustausch zulässt, aber auch die Luft zwischen Scheibe und Wasseroberfläche erwärmt. Die Jungtiere steigen recht bald zur Wasseroberfläche auf, wenn sich ihre Labyrinthorgane entwickeln.

Aufgrund seines Habitats und seines Revierverhaltens kann der Kampffisch alleine in einem  Aquarium in quasi jeder Wasserbeschaffenheit ohne Belüftung und Filterung gehalten werden, ein ordentliches Eingewöhnen und entprechene Vorkenntnisse vorausgesetzt. Techniklose Aquarien benötigen mehr Pflege als solche mit Technik! In einem Gesellschaftsaquarium wird er ein Revier von 30-40 cm beanspruchen, das er regelmäßig abschwimmt und gegen Mitfische verteidigt. Für gewöhnlich wird er diese nicht ernsthaft angreifen oder verletzen, aber ihnen deutlich drohen. Durch seine großen Flossen ermüdet ihn dies recht schnell und bereitet ihm ein entsprechend kurzes Leben, weshalb er vorzugsweise alleine gehalten werden sollte.

Kampffische mögen keine grelle Beleuchtung oder reflektierenden Bodengründe, sodass ihr Aquarium durchaus gerade in der mittleren und oberen Wasserzone dicht verkrautet sein darf und eher halbschattig, aber noch genügend Raum zum Luftholen lässt.

Kampffische sind sehr intelligent und beobachten viel. Sie können ihre Pfleger optisch auseinander halten, ebenso können sie mit viel Hingabe „trainiert“ werden, aus der Hand oder Pinzette gefüttert werden, einige erkennen ihr Futter sogar über der Wasseroberfläche und springen nach oben. Letzteres ist aber auch mit einer der Gründe, weshalb das Kampffischaquarium abgedeckt sein sollte. Nicht zuletzt kann sich auch der erwachsene Kampffisch erkälten, wenn die Umgebungsluft zu kühl ist. 26°C Wassertemperatur sollte nicht dauerhaft unterschritten werden.

Als Kämpfer und Jäger ist von einer Vergesellschaftung mit Wirbellosen absolut abzusehen. Zwar ist es schon gelungen, einen Kampffisch mit ausgewachsenen Zwerggarnelen zu halten, allerdings wird sich hier kein Nachwuchs einstellen, und von den Garnelen ist in der Regel eher wenig zu sehen, da sich diese permanent verstecken und möglicherweise sogar angeknabbert werden. Die Vergesellschaftung mit Schnecken ist bedingt möglich - der Betta ist neugierig und wird auch diese womöglich auf Geschmacklichkeit untersuchen, kleine Blasenschnecken werden problemlos einfach aus dem Gehäuse gezogen, die Häuschen werden wieder ausgespuckt.

Kampffische lassen sich vor allem mit Lebendfutter wie weißen Mückenlarven und Artemia-Nauplien gut pflegen. Die meisten können auf spezielles Kampffisch-Futter umgestellt und eher sparsam, dafür aber öfter gefüttert werden.

Wenn es denn einen würdigen Vertreter für nicht allergieauslösende Haustiere gibt, dann ist es unter den Fischen mit Sicherheit der Kampffisch! Wenngleich dieser nicht regelmäßig um den Block Gassi geführt werden muss, so eignet er sich doch auch an regnerischen Tagen für das ein oder andere Futterspiel. Dank ihres spartanischen Platzbedarfes kann ihr Aquarium quasi überall aufgestellt werden und durch seinen eigentümlichen Charakter schwimmt er sich schon sehr bald in jedes Herz. Gerade Kinder lernen mit einem Kampffisch biologische Zusammenhänge und Verantwortungsbewusstsein im Umgang mit Lebewesen. Es ist erwiesen, dass sich solche Kinder in den naturwissenschaftlichen Schulfächern weiter entwickelten!

Unsere Futterempfehlung: Mit dem NatureHolic BettaFeed wurde ein Spezialfutter für Kampffische maßgeschneidert, dessen weiches Softgranulat an die Konsistenz von Insektenlarven in der Natur erinnert. Die weichen Perlen schützen das empfindliche Fischmaul vor Mikrorissen durch zu harte Futterkörner. Der eigens entwickelte NH Immun+ Komplex sowie das NH Color+ Hochleistungsadditiv unterstützen das Immunsystem und die prächtige Farbausbildung der Fische.

Unsere Pflanzen-Empfehlung: Verwenden Sie für die Bepflanzung NatureHolic InVitros. Diese sind frei von Schnecken, Planarien und sonstigen unerwünschten Mitbewohnern. Ebenso frei von Algensporen, Bakterien und Pilzen.

Expertentipp: Wir empfehlen bei der Fischhaltung das NatureHolic 3 Phasen Liquid. Das Pflegeset bietet den besten Rundumschutz für Ihre Tiere. Es gewährleistet optimale Bedingungen für die erfolgreiche Zucht und Haltung.


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Kampffisch männlich Halfmoon xl - Betta splendens

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Frage: "Wie groß ist der Kampffisch, entspricht die Farbe dem Foto? danke für Ihre Antwort im Voraus "

von Lou (Aquascape)
Antwort
von Lou (Aquascape)
Guten Tag Herr Riesen, der Fisch entspricht dem Produktfoto und ist ca. 3-5cm groß. Liebe Grüße Lou

Frage: "Welche Grösse haben die Fische? Stimmen die Farben mit der Abbildung überein?"

von Lou (Aquascape)
Antwort
von Lou (Aquascape)
Hallo Herr Riesen, Jeder Tier ist ein Individuum und kann farblich abweichend. Die Tiere sind 3-4 cm groß. Liebe Grüße, Lou

20.08.2019 Frage: "Hallo, kann man Betta Splendens in einem 112L Aquarium im Harem halten? (Ohne das noch andere Fischarten vertreten sind)"

von Lou (Aquascape)
Antwort
von Lou (Aquascape)

Kampffische sind strikte Einzelgänger, die sich bei der paar- oder gruppenweise Haltung bis zum Tod bekämpfen können- daher auch ihr Name: Kampffisch.

Liebe Grüße, Lou

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