Faucaria tuberculosa monstruosa - Tigerrachen mit warziger Blattoberfläche - ca. 6cm, 5,5cm Topf
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Faucaria tuberculosa monstruosa ist eine Auslese der südafrikanischen Art Faucaria tuberculosa aus der Familie der Mittagsblumengewächse (Aizoaceae). In der Natur wächst die Art in den Kapprovinzen auf steinigem Boden, häufig im Halbschatten niedriger Sträucher. Der Gattungsname leitet sich vom lateinischen Wort für Rachen ab und spielt auf die gezähnten Blattränder an.
Die Blätter stehen paarweise gegenüber, sind dreieckig, dick fleischig und graugrün gefärbt. Charakteristisch sind die warzigen Höcker auf der Blattoberfläche und die weißen, zahnartigen Fortsätze am Rand. Die Form monstruosa zeigt diese Höcker besonders ausgeprägt und unregelmäßig. Die Pflanze bleibt niedrig und bildet mit der Zeit dichte Polster aus mehreren Rosetten.
Der Standort sollte hell bis vollsonnig sein. Viel Licht hält die Rosette kompakt und lässt die Zahnung markanter hervortreten. Zimmertemperatur passt in der Wachstumszeit, im Winter ist ein kühler, heller Stand bei 5 bis 12 °C ideal. Von Mai bis September kann die Pflanze geschützt vor Dauerregen ins Freie.
Gegossen wird sparsam und nur, wenn das Substrat vollständig durchgetrocknet ist. Im Winter bleibt die Pflanze bei kühlem Stand nahezu trocken, ein völliges Einstellen der Wassergaben über Monate sollte man aber vermeiden. Als Substrat eignet sich eine rein mineralische Mischung für Lithops und Mittagsblumen mit sehr guter Drainage.
Der Wuchs ist langsam, die Pflanze bleibt bei etwa 10 cm. Vom Spätsommer bis in den Herbst erscheinen große, margeritenartige Blüten in leuchtendem Gelb, die sich am Nachmittag bei Sonne öffnen und zum Abend wieder schließen. Vermehrt wird über die Teilung älterer Polster oder über Aussaat.
Umgetopft wird alle zwei bis drei Jahre im Frühjahr in ein flaches Gefäß mit Abzugsloch. Die Art bildet ein kompaktes Wurzelwerk und braucht keinen tiefen Topf. Gedüngt wird nur sehr sparsam, ein bis zwei Gaben stark verdünnter Kakteendünger im Sommer reichen völlig aus. Zu viel Nährstoff führt zu weichem, unnatürlich gestrecktem Wuchs.
Anders als bei vielen Lithops-Verwandten zieht diese Art ihre alten Blätter nicht ein, was die Kultur deutlich einfacher macht. Weiche, glasig wirkende Blätter zeigen zu viel Wasser an, eine schrumpelige Oberfläche dagegen Trockenheit. Im Sommer im Freien sollte die Pflanze vor Dauerregen geschützt stehen, kurze Schauer schaden ihr nicht.
Innerhalb der Gattung ist die Art vergleichsweise formenreich, die Ausprägung der Höcker und der Randzähne schwankt von Pflanze zu Pflanze. Bei der Form monstruosa fällt diese Variabilität besonders auf, kleinere Abweichungen vom Musterbild sind daher normal und kein Qualitätsmangel.
| Botanischer Name: | Faucaria tuberculosa monstruosa |
| Weitere Namen: | Tigerrachen |
| Pflanzenart: | Blattsukkulente (Aizoaceae) |
| Herkunft: | Südafrika, Kapprovinzen |
| Besonderheit: | warzige Blattoberfläche, zahnartige Blattränder |
| Wuchsform: | niedrige Rosette, polsterbildend |
| Wuchshöhe: | ca. 10cm |
| Standort / Licht: | hell bis volle Sonne |
| Temperatur: | 18 bis 28 °C, Winterruhe bei 5 bis 12 °C |
| Luftfeuchtigkeit: | normale Raumluft, trocken bevorzugt |
| Wasserbedarf: | gering, Substrat komplett abtrocknen lassen |
| Substrat: | rein mineralische Mischung für Mittagsblumen |
| Pflegeanspruch: | einfach, Staunässe unbedingt vermeiden |
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