Piper porphyrophyllum - Jungpflanze mit 2 oder mehr Blättern - NatureHolic Green Label
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Piper porphyrophyllum stammt aus den feuchten Regenwäldern Borneos sowie aus dem Süden der malaiischen Halbinsel. Dort wächst die Art in der untersten Regenwaldschicht, geschützt vor direkter Sonneneinstrahlung, und nutzt Bäume und Sträucher als natürliche Kletterhilfen. In ihrem natürlichen Lebensraum kann die Pflanze bis zu etwa drei Meter Höhe erreichen.
Die Art zeichnet sich durch ihre außergewöhnlich weichen, dünnen und samtigen Blätter aus. Die Blattoberseiten sind dunkelgrün bis nahezu schwarz, abhängig vom Alter des jeweiligen Blattes, und werden von einer feinen Zeichnung in Rosa bis Weiß überzogen. Besonders junge Blätter zeigen diese Zeichnung sehr intensiv. Die purpurfarbenen Blattunterseiten, auf die sich auch der Artname bezieht, bilden dazu einen markanten Kontrast. Diese feine Blattzeichnung bleibt auch bei ausgewachsenen Pflanzen dauerhaft erhalten und ist nicht auf frühe Wachstumsphasen beschränkt.
Der Wuchs verläuft insgesamt langsam. Als Kletterpflanze entwickelt Piper porphyrophyllum sein volles Erscheinungsbild erst an geeigneten Strukturen. Unter stabilen Bedingungen bildet die Art auf den Blattunterseiten zahlreiche sogenannte Proteinkörper, ein gut sichtbares Merkmal innerhalb der Gattung Piper.
Aufgrund der sehr zarten Blattstruktur und des hohen Anspruchs an ein gleichmäßig feuchtes Klima ist diese Art nicht für die offene Zimmerkultur geeignet und sollte ausschließlich im Terrarium gepflegt werden. Sie bevorzugt schattige Standorte, konstant warme Temperaturen zwischen 20 und 28 °C sowie eine dauerhaft hohe Luftfeuchtigkeit. Diese sollte nicht unter 70 % fallen, ideal sind Werte zwischen 70 und 90 %. Das Substrat wird stets leicht feucht gehalten, ohne dauerhaft nass zu sein.
Als Kletterhilfe eignen sich Korkäste, Korkröhren oder Kokosfaser-Rückwände, an denen sich die Pflanze sicher anlehnen und emporklettern kann. Wir nutzen unsere Asselrinde was ganz hervorragend funktioniert. Feuchte Kletterhilfen wie klassische Moosstäbe sind ungeeignet, da sie zu Fäulnis an den empfindlichen Stämmen führen können. Eine ausreichende Luftbewegung im Terrarium ist daher wichtig.
Die Pflanze kann ganzjährig gedüngt werden, da sie sowohl im beleuchteten Terrarium als auch in ihrem natürlichen Lebensraum keinen ausgeprägten jahreszeitlichen Klimaschwankungen unterliegt. Empfohlen wird eine Düngung alle zwei Wochen mit etwa der halben empfohlenen Dosierung eines hochwertigen Volldüngers. Befinden sich jedoch Tiere im Terrarium, etwa Pfeilgiftfrösche oder Geckos, sollte auf eine zusätzliche Düngung vollständig verzichtet werden, da die Nährstoffeinträge ausreichen und eine Düngung aus Rücksicht auf die Tiere nicht empfehlenswert ist.
In der Kultur hat sich ein Substrat aus Sphagnum-Moos in Kombination mit Kokoschips als besonders geeignet erwiesen und wird auch bei uns erfolgreich eingesetzt.
Piper porphyrophyllum ist eine anspruchsvolle, aber außergewöhnlich dekorative Pfefferart für erfahrene Terrarienpflanzen-Liebhaber, die Wert auf subtile Farben, ruhigen Wuchs und naturnahe Bedingungen legen.
| Wissenschaftlicher Name: | Piper porphyrophyllum |
| Trivialname: | nicht bekannt |
| Herkunft: | Asien / Indonesien / Borneo |
| Wuchshöhe: | bis 300cm |
| Wuchsgeschwindigkeit: | langsam |
| Geeignet für: | Terrarium, Paludarium Pflanzvitrine |
| Typ: | Ranke |
| Lichtansprüche: | Halbschatten bis Schatten |
| Düngung: | alle zwei Wochen mit ca. der halben Dosis eines Volldüngers. |
| Temperatur: | 18–28 °C, idealerweise immer über 20°C |
| Vermehrung: | über Stecklinge |







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