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Die Red Widow ist eine spektakuläre Farbvariante der beliebten Roten Rennschnecke (Vittina waigiensis), die sich durch ihr gleichmäßig intensiv rotes Gehäuse auszeichnet. Im Gegensatz zur klassischen Mosaik- oder Streifenzeichnung zeigt diese Farbform eine vollflächige, tiefrote Tönung, die sie im Aquarium zu einem wahren Blickfang macht. Jede Schnecke dieser Variante strahlt mit ihrer kräftigen Färbung eine besondere Eleganz aus – ideal für Design-Aquarien, Aquascapes und Farbakzente in Pflanzenaquarien.
Wie auch ihre gemusterten Artgenossen stammt die Red Widow ursprünglich aus Süßwasserflüssen und -bächen in Südostasien, insbesondere von den Philippinen und aus Indonesien. Diese münden oft ins Meer, was für die Vermehrung der Schnecken eine Rolle spielt. Die Red Widow erreicht eine Gehäuselänge von bis zu 3 cm und gehört damit zu den mittelgroßen Rennschnecken.
Red Widows sind ausgesprochen effiziente Algenfresser. Sie entfernen Algenbeläge und Biofilme von Aquarienscheiben, Wurzeln, Steinen und sogar von feingliedrigen Wasserpflanzen – und das ganz ohne Pflanzen anzuknabbern. Auch Dekorationen werden zuverlässig gesäubert. Da Vittina waigiensis sehr aktiv ist, kann sie bei Futterknappheit oder unpassenden Wasserwerten dazu neigen, das Aquarium zu verlassen. Daher ist eine dichte Abdeckung oder die Anwendung einer speziellen Schneckenschranke am oberen Beckenrand empfehlenswert.
Die Red Widow ist zweigeschlechtlich, wobei sich Männchen und Weibchen äußerlich nicht unterscheiden lassen. Eine Vermehrung ist im Aquarium nicht möglich, da sich die im Aquarium abgelegten Eikokons nicht zu Jungschnecken entwickeln – hierfür benötigen die Larven Meerwasser. So ist eine unkontrollierte Vermehrung ausgeschlossen.
Wie alle Rennschnecken ernährt sich die Red Widow primär von Algenbelägen. In gut eingefahrenen Aquarien mit etablierten Biofilmen findet sie ausreichend Nahrung. Bei Nahrungsmangel empfiehlt sich die Zufütterung mit speziellem Schneckenfutter wie der NatureHolic Schneckenfeed Paste, überbrühtem Gemüse (z. B. Hokkaido oder Zucchini) oder braunem Herbstlaub.
In frisch eingerichteten Aquarien ist Vorsicht geboten – hier fehlt oft noch die natürliche Nahrungsgrundlage, was zu Unterernährung führen kann. Anzeichen dafür sind ein faltiger Fuß oder ein sichtbar zu kleiner Weichkörper im Verhältnis zur Gehäuseöffnung. Gesunde Schnecken haben hingegen einen glatten, leicht überstehenden Fuß.
Die Red Widow bevorzugt Temperaturen zwischen 20 und 28 °C und mittelhartes bis hartes Wasser. In Aquarien ab 40 cm Kantenlänge können dauerhaft bis zu drei Tiere gepflegt werden. Ihr robustes Gehäuse, das mit einem festen Deckel (Operculum) verschlossen werden kann, schützt sie gut vor Angriffen. Dadurch eignet sich die Red Widow auch für die Vergesellschaftung mit Garnelen, Muscheln und friedlichen Fischen – solange diese keine Schnecken fressen.
Unsere Futterempfehlung: Mit der Natureholic Schneckenfeed Power Paste schaffen Sie einen Fressrasen, der von allen Aufwuchs fressenden Schnecken sehr gut angenommen wird. Auch heikle Wildfänge wie Rennschnecken oder Geweihschnecken, die nach dem Transport gestresst sind und nicht an herkömmliches Futter gehen, können damit gut aufgepäppelt und hochgefüttert werden.
Unsere Pflanzenempfehlung: Verwenden sie für die Bepflanzung NatureHolic InVitros. Diese sind frei von Schnecken, Planarien und sonstigen unerwünschten Mitbewohnern. Ebenso frei von Algensporen, Bakterien und Pilzen.
Expertentipp: Wir empfehlen bei der Wirbellosenhaltung das NatureHolic 3 Phasen Liquid. Das Pflegeset bietet den besten Rundumschutz für Ihre Wirbellose. Es gewährleistet optimale Bedingungen für die erfolgreiche Zucht und Haltung.
Ausbruch aktiv verhindern: Mit der unsichtbaren Natureholic Schnecken Schranke verhindern Sie das Ausbrechen und den Verlust Ihrer Schnecken aus dem Aquarium.







































